Kornherr Christian, DI

DI Christian Kornherr

Unternehmen/Organisation

Verein für Konsumenteninformation (VKI),
Umweltzeichen Team

Linke Wienzeile 18, 1060 Wien, Österreich
mailto: ckornherr@vki.at
www.umweltzeichen.at

Photocredit: VKI

Kurz-CV/Curriculum vitae

DI Christian Kornherr leitet das Umweltzeichen Team im Verein für Konsumenteninformation (VKI). Der VKI betreut das Österreichische Umweltzeichen im Auftrag des Umweltministeriums. Seit 1994 entwickelt Christian Kornherr Richtlinien zur Vergabe des Österreichischen Umweltzeichens für verschiedenste Produkte und Dienstleistungen, unter anderem für nachhaltiges Investment. Er ist Mitglied verschiedener Initiativen zum Thema SRI wie die ÖGUT-Plattform „ethisch-ökologische Veranlagung“, die Prüfungskommission für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Vorsorgekassen oder der Beirat des OeSFX – Sustainability Fund Index – der Österreichischen Kontrollbank.

Abstract

Am österreichischen Markt sind eine Vielzahl nachhaltiger Finanzprodukte, überwiegend Fonds, erhältlich. Nachdem es keine einheitliche Definition nachhaltiger Finanzprodukte gibt, stützen sich sämtliche Statistiken auf die Produktinformation der Fondsgesellschaften. Wird im Fondsprospekt oder im Factsheet angegeben, dass ein Fonds in seiner Anlagepolitik nachhaltige, ethische, soziale oder ökologische Kriterien berücksichtigt, gilt er für diese Statistiken als nachhaltig.

Finanzprodukte erfordern schon an sich ein hohes Maß an Information, um Anleger über Chancen und Risiken zu informieren. Kommt der Aspekt „Nachhaltigkeit“ hinzu, überfordert das Wissen und Informationsmöglichkeiten vieler Anleger. Es ist eine komplexe Aufgabe, Unternehmen zu identifizieren, die tatsächlich einen positiven Beitrag zur ökologischen und sozialen Entwicklung unserer Gesellschaft beitragen – oder zumindest jene auszuschließen, die genau das Gegenteil bewirken. Naheliegend, dass nicht alle Anbieter diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen. Wie so oft bleibt für den interessierten Konsumenten die Frage: Ist das drin was drauf steht?

Um dieses Informationsbedürfnis in einem wachsenden Markt zu stillen, wurde bereits 2004 im Rahmen des Österreichischen Umweltzeichens die Richtlinie für „Grüne Fonds“ – inzwischen erweitert auf „Nachhaltige Finanzprodukte“ – geschaffen. Sie gibt privaten und institutionellen Anlegern, die sozial und ökologisch verantwortungsvoll investieren wollen, eine unabhängige Entscheidungshilfe.

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