Schock Stefanie, Mag. (FH) DI

Mag. (FH) DI Stefanie Schock

Unternehmen/Organisation

Erste Sparinvest AG, (vormals tätig bei WWF Österreich, Bereich „Sustainable Finance“)
mailto:stefanie.schock@gmx.at
www.wwf.at, www.erste-am.at

Kurz-CV/Curriculum vitae

Mag. (FH) DI Stefanie Schock, Jahrgang 1985, Studium für Tourismusmanagement an der FH Wien sowie für  Umwelt-und Bioressourcenmanagement an der Universität für Bodenkultur Wien. Berufliche Tätigkeit bei der Raiffeisen Zentralbank von 2008 bis 2010 im Bereich Kreditmanagement, seit 2011 Spezialisierung auf den Bereich nachhaltige Investitionen bei WWF Österreich. Betreuung von nachhaltigen Finanzprodukten bzw. Entwicklung eines Modells zur ganzheitlichen Bewertung des Kerngeschäfts im Rahmen von Kooperationen mit Allianz Österreich und ERSTE-SPARINVEST (ERSTE WWF Stock Umwelt gewann den Deutschen und Österreichischen Fondspreis 2015 in der Kategorie „Sustainable Investment“). Seit Mai 2016 ESG-Analystin im Responsible Investment Team der Erste Asset Management.

Abstract

Dem WWF Österreich ist es seit Jahren ein Anliegen, den heimischen Finanzmarkt auf Chancen und Risiken, die mit einer globalen, gesellschaftlichen Verantwortung einhergehen, aufmerksam zu machen. In diesem Sinne wurde ein Nachhaltigkeitsprozess ins Leben gerufen, der das Ziel hat, mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in den Finanzsektor zu bringen. Ein Set an ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) ermöglicht die Bewertung von Investments nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gesichts-punkten. Dazu wurde ein großer Pool an NachhaltigkeitsexpertInnen aus verschiedenen Disziplinen involviert, und deren Inputs wurden schließlich zur Generierung eines holistischen Bewertungsmodells herangezogen. Durch die Kooperation des WWF Österreich mit der Allianz Gruppe in Österreich wurde zudem ein Praxispartner gefunden, der sich bereit erklärt hat, die Erkenntnisse des Prozesses und den Anspruch einer holistischen Anwendung mit Hilfe ihrer gesamten Veranlagung in die Praxis zu übersetzen. Die gemeinsame Vision bestand darin, eine Methode zu finden, mit der erstmals umfassende Transparenz im Gesamt-Investmentverhalten eines Finanzinstituts ermöglicht wird, um auf Basis dieser geschaffenen Transparenz große Kapitalströme gezielt in Richtung „mehr Nachhaltigkeit“ zu bewegen. Im Zuge der seit 2011 dauernden Partnerschaft wurde ein kerngeschäftsrelevanter Teil des Versicherungskonzerns erstmals gesamtheitlich bewertet, die Ergebnisse wurden offengelegt und letztlich ambitionierte, quantitativ messbare Nachhaltigkeitsziele formuliert. Der Beitrag beschreibt den Prozess und das Modell im Detail.

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